*

Wie viele Sitzungen sind nötig?

10 Sitzungen sind prinzipiell nötig, um den Darm gründlich zu reinigen und eine gesamte Umstimmung des Körpers zu bewirken. Denn erst nach einigen Behandlungen werden auch die im Binde- und Fettgewebe zwischengelagerten „Schlacken“ gelöst und ausgeschieden.

Sie benötigen umso mehr Behandlungen, je länger die gesundheitlichen Probleme schon bestehen und je tiefgreifender diese sind. So lässt sich eine Fehlbesiedelung oder ein Candidabefall schon oft nach 6-8 Sitzungen beseitigen. Wenn Sie jedoch seit Jahrzehnten unter Neurodermitis leiden, dann wird Ihr Organismus eher 15-20 Sitzungen brauchen.

Wenn Sie ein gesundes Leben führen und sich gesund ernähren, geht es schneller. Wenn Sie etliche Medikamente nehmen müssen, sind die Selbstheilungskräfte häufig blockiert und Sie benötigen eine längere Zeit.

Kontraindikationen

Sie dürfen keine Colonhydro-Therapie machen lassen:

- wenn Sie schwanger sind

- wenn Sie unter einer entzündlichen Darmerkrankung leiden, zum Beispiel Divertikulitis

- wenn Sie eine akuten Schub der Colitis ulcerosa oder des Morbus Crohn haben

- wenn Sie sehr große und blutende Hämorrhoiden haben, denn dann wäre das Einführen des Spekulums eine Qual

- wenn Sie unter einem Dickdarmkarzinom leiden

Text9
blockHeaderEditIcon

Wie läuft die Behandlung ab?

Ideal ist es, wenn Sie 3-4 Stunden vor der Behandlung nichts mehr essen oder nur eine ganz leichte Mahlzeit. So kann die begleitende Bauchmassage optimal durchgeführt werden. Wenn man zu viel gegessen oder stark blähende Speisen zu sich genommen hat, ist die Massage unangenehm und auch der Wasserdruck kann nur schwach aufgebaut werden. Also keine großen Mahlzeiten vor der Colonhydro!

Sie bekommen ein frisches „Krankenhaushemd“ (mit offenem Schlitz hinten), das Sie bitte anziehen. Das heißt Sie können Ihr Hemd oder Shirt natürlich anlassen. Falls Sie kälteempfindlich sind, dann ist es ratsam ein paar dicke Wollsocken mitzubringen, dann bleiben die Füße schön warm.

Dann legen Sie sich auf die Liege in Seitenlage, winkeln die Beine an und das Spekulum wird ein geführt (selbstverständlich werden nur Einweg- Materialien verwendet!). Natürlich können Sie das Spekulum auch selbst einführen, wenn Ihnen das lieber ist. Zur Information: das Spekulum hat einen Durchmesser von etwa 1,7 cm und wird etwa 3 cm weit eingeführt – wir haben aber auch kleinere Spekula, falls Sie dies wünschen.

Dann drehen Sie sich auf den Rücken und wir beginnen mit den Spülungen. Jetzt läuft körperwarmes Wasser in den Dickdarm und zwar so viel, wie Sie als angenehm empfinden. Dann folgt die Bauchmassage, bei der das Wasser und der gelockerte Darminhalt „rausmassiert“ werden. Dann wird wieder Wasser in den Darm gefüllt, bis Sie den  Druck als unangenehm empfinden, dann massieren wir wieder und so weiter und so fort. Die Spülung zieht sich über eine halbe bis dreiviertel Stunde hin, bis kein Darminhalt mehr kommt, sondern nur noch klares Wasser. Dies ist dann der Zeitpunkt, an dem wir wissen: nun ist es für heute genug.

Anschließend gehen Sie auf die Toilette (Ihr Behandlungsraum hat ja ein eigenes WC) und es kommt wahrscheinlich nochmal etwas, bis der Darm ganz leer ist. Nach etwa einer Stunde sind Sie fertig.

Sie werden merken, dass nicht jede Behandlung gleich verläuft. Die Wassertemperatur kann variiert werden, meist wählen wir  eine Temperatur zwischen 34 und 38 Grad. Beim Einfließen von kühlerem Wasser mit etwa 21 Grad kommt es zu einer starken Anregung der Peristaltik, warmes Wasser bis 40 Grad kann dagegen Verkrampfungen des Dickdarmes auflösen.

Die auflösende Wirkung des Wassers und die Temperaturreizung des Darmes bewirken, dass dieser auch längerfristig wieder besser arbeitet und so den Darminhalt regelmäßiger weiter befördert.

Manchmal können wir auch den Wasserdruck erhöhen. Dadurch lösen sich mehr alte Ablagerungen. Der ausgespülte Darminhalt läuft über ein beleuchtetes Glasrohr in die Kanalisation, so dass wir genau beobachten können, was alles Ihren Körper verlässt. Mal werden Pilznester (Candida) ausgeschwemmt, mal kommen auch unverdaute Nahrungsreste wie Maiskörner oder eine Erbse. Wir haben auch schon Würmer gesehen, aber das ist zum Glück eine Ausnahme.

Bottom1
blockHeaderEditIcon

Dr. phil. Dagmar Hemm

Heilpraktikerin

Schützenstrasse 8

80335 München

Bottom2
blockHeaderEditIcon
Bottom3
blockHeaderEditIcon

Kontaktieren Sie mich bitte:

Telefon 089-55027700

Fax 030-7001430018

Email: info@praxis-hemm.de

Meine Praxiswebsite: www.praxis-hemm.de

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail