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Colonhydro zur Stärkung des Immunsystems und bei Allergien

Aus Sicht der chinesischen Medizin sind der Dickdarm und die Lunge energetische Partner. Im Denksystem der TCM gehören immer zwei Organe zusammen, zum Beispiel Niere und Blase, Leber und Galle und so auch die Lunge und der Dickdarm. Konkret bedeutet dies, dass bei Schwäche eines Organs das andere auch in Mitleidenschaft gezogen wird. Andersrum heißt es aber auch, dass jede Behandlung eines Organs sich positiv auf das Partner-Organ auswirkt.

In unserem Fall würde sich eine Stärkung und Gesundung des Dickdarms durch die Colonhydro-Behandlung positiv auf alle Beschwerden der Atemwege wie z.B. Allergien, Asthma und bei Infektanfälligkeit mit häufigen HNO-Infekten auswirken.

Vom zeitlichen Ablauf wäre es sinnvoll, die Colonhydro-Therapie in der Zeit vom Sommer bis zum Herbst machen zu lassen, so dass man im Winter dann ein gutes Abwehrsystem hat.

Zur Vorbeugung von Pollenallergien,wäre dagegen die Behandlung im Herbst/Winter optimal geeignet. Dann sind die Lunge und das Immunsystem zur Blühsaison im Frühjahr gerüstet.

Colonhydro bei Hautproblemen

Aus naturheilkundlicher Sicht gilt die Haut als drittes Entgiftungsorgan neben Leber und Niere. Wenn also die Ausscheidung nicht vollständig über Stuhlgang und Urin stattfinden kann, dann öffnet die Haut Ihre „Schleusen“ und lässt die angesammelten „Abfälle“ heraus. Ob sich eine Fehlfunktion dieser Reinigungsarbeit nun als unreine Haut, Neurodermitis oder Psoriasis zeigt, hängt mit der Konstitution und dem Ausmaß der Schlackenstoffe ab.

Manchmal kann es bei Hautproblemen zu einer ersten, kurzfristigen Verschlimmerungsphase während der Behandlungen kommen. Dies muss ich Ihnen ganz ehrlich sagen, denn der Körper löst durch die Anregung der Entgiftung alle im Binde- und Fettgewebe gelagerten „Schlacken“ und entsorgt sie. Je nach Belastung und nach Ausscheidungskapazitäten kann die Haut mitreagieren und kurzfristig schlechter werden. Meist geschieht dies nach der 8. bis 10. Sitzung. Dann dürfen Sie bitte nicht aufgeben, denn dies ist sozusagen die wirkliche Reinigung. Wenn Sie diese Krise nach einigen weiteren Sitzungen überstanden haben, ist die Chance groß, dass Ihre Haut endlich wieder schön wird und es auch bleibt.

Ich begleite Sie gerne mit pflanzlichen oder homöopathischen Präparaten. So werden auch die anderen Entgiftungsorgane, also Leber, Nieren und das Lymphsystem unterstützt. Denn diese Systeme arbeiten zeitgleich auf Hochtouren, damit die Ausscheidung über die Haut so wenig wie möglich aktiviert wird. Oft bestehen Hautprobleme schon seit Jahrzehnten und man ist sich gar nicht im Klaren darüber, was sich alles im Körper abgelagert hat. Wird nun die Entgiftung angeregt, so lösen sich die „Schlacken“ und werden eben intensivst ausgeschieden.

Möchten Sie mehr zum Thema Entgiftung wissen: https://www.praxis-hemm.de/entgiftung

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Wie läuft die Behandlung ab?

Ideal ist es, wenn Sie 3-4 Stunden vor der Behandlung nichts mehr essen oder nur eine ganz leichte Mahlzeit. So kann die begleitende Bauchmassage optimal durchgeführt werden. Wenn man zu viel gegessen oder stark blähende Speisen zu sich genommen hat, ist die Massage unangenehm und auch der Wasserdruck kann nur schwach aufgebaut werden. Also keine großen Mahlzeiten vor der Colonhydro!

Sie bekommen ein frisches „Krankenhaushemd“ (mit offenem Schlitz hinten), das Sie bitte anziehen. Das heißt Sie können Ihr Hemd oder Shirt natürlich anlassen. Falls Sie kälteempfindlich sind, dann ist es ratsam ein paar dicke Wollsocken mitzubringen, dann bleiben die Füße schön warm.

Dann legen Sie sich auf die Liege in Seitenlage, winkeln die Beine an und das Spekulum wird ein geführt (selbstverständlich werden nur Einweg- Materialien verwendet!). Natürlich können Sie das Spekulum auch selbst einführen, wenn Ihnen das lieber ist. Zur Information: das Spekulum hat einen Durchmesser von etwa 1,7 cm und wird etwa 3 cm weit eingeführt – wir haben aber auch kleinere Spekula, falls Sie dies wünschen.

Dann drehen Sie sich auf den Rücken und wir beginnen mit den Spülungen. Jetzt läuft körperwarmes Wasser in den Dickdarm und zwar so viel, wie Sie als angenehm empfinden. Dann folgt die Bauchmassage, bei der das Wasser und der gelockerte Darminhalt „rausmassiert“ werden. Dann wird wieder Wasser in den Darm gefüllt, bis Sie den  Druck als unangenehm empfinden, dann massieren wir wieder und so weiter und so fort. Die Spülung zieht sich über eine halbe bis dreiviertel Stunde hin, bis kein Darminhalt mehr kommt, sondern nur noch klares Wasser. Dies ist dann der Zeitpunkt, an dem wir wissen: nun ist es für heute genug.

Anschließend gehen Sie auf die Toilette (Ihr Behandlungsraum hat ja ein eigenes WC) und es kommt wahrscheinlich nochmal etwas, bis der Darm ganz leer ist. Nach etwa einer Stunde sind Sie fertig.

Sie werden merken, dass nicht jede Behandlung gleich verläuft. Die Wassertemperatur kann variiert werden, meist wählen wir  eine Temperatur zwischen 34 und 38 Grad. Beim Einfließen von kühlerem Wasser mit etwa 21 Grad kommt es zu einer starken Anregung der Peristaltik, warmes Wasser bis 40 Grad kann dagegen Verkrampfungen des Dickdarmes auflösen.

Die auflösende Wirkung des Wassers und die Temperaturreizung des Darmes bewirken, dass dieser auch längerfristig wieder besser arbeitet und so den Darminhalt regelmäßiger weiter befördert.

Manchmal können wir auch den Wasserdruck erhöhen. Dadurch lösen sich mehr alte Ablagerungen. Der ausgespülte Darminhalt läuft über ein beleuchtetes Glasrohr in die Kanalisation, so dass wir genau beobachten können, was alles Ihren Körper verlässt. Mal werden Pilznester (Candida) ausgeschwemmt, mal kommen auch unverdaute Nahrungsreste wie Maiskörner oder eine Erbse. Wir haben auch schon Würmer gesehen, aber das ist zum Glück eine Ausnahme.

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Dr. phil. Dagmar Hemm

Heilpraktikerin

Schützenstrasse 8

80335 München

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